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Mitte 1938

In der Zeit um 1900 kauft die Ilse Bergbau AG umfangreiche überwiegend land- und forstwirtschaftlich genutzte Ländereien, um sich die Abbaurechte an den 1890 erkundeten Kohlefeldern des ersten und zweiten Lausitzer Braunkohleflözes zu sichern. Nachdem die Auskohlung des Abbaufeldes Hörlitz im Tagebau Marga abzusehen war, beschließt die Ilse Bergbau AG Mitte der 30er Jahre die Inangriffnahme eines in ihrem Eigentum befindlichen neuen Kohlefeldes südlich der Schwarze Elster unter dem Namen "Baufeld Niemtsch". Damit begann der Weg zum heutigen Senftenberger See. Nach den geologischen Voruntersuchungen startete die Ilse Bergbau AG ab 1938 mit den Projektierungs- und bergtechnischen Vorarbeiten. Großgeräte wurden bestellt. Mit der Verlegung des ersten Schachtholzes begannen im April 1940 die Entwässerungsarbeiten für das ca. 1.600 Hektar große Kohlefeld Niemtsch. Unter Bergleuten gilt dies als die Geburtsstunde des Tagebau Niemtsch.